Die Kryptowährungsbörse hat im Mai ihre Compliance-Regeln aktualisiert und verlangt nun von internationalen Strafverfolgungsbehörden, dass sie vor dem Zugriff auf Nutzerdaten ein von einer Regierung ausgestelltes Ersuchen (Letter of Request, LOR) vorlegen. Diese Änderung behindert die Bemühungen ausländischer Behörden, die sich auf das bestehende System der Rechtshilfeabkommen (MLAT) stützen, das Binance nicht mehr anerkennt. Die „New York Times“ berichtete, dass diese stillschweigende Richtlinienanpassung ein bürokratisches Hindernis für Behörden geschaffen hat, die Ermittlungen zu Kryptowährungsdelikten durchführen wollen.

Quelle
"Binance ändert Compliance-Regeln und schränkt den Zugriff von Strafverfolgungsbehörden ein" — CoinDesk

Dieser Artikel ist eine Zusammenfassung und Analyse von Bitcoincryptos zu einer Berichterstattung, die ursprünglich von CoinDesk veröffentlicht wurde. Den vollständigen Originalbericht finden Sie über den obigen Link.

Die aktualisierten Compliance-Regeln haben bei internationalen Strafverfolgungsbeamten Besorgnis ausgelöst, die sich zuvor bei der Beschaffung von Nutzerdaten auf die Zusammenarbeit mit Binance verlassen hatten. Diese Wende könnte die Bemühungen zur Bekämpfung globaler Kryptowährungsdelikte wie Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung behindern.

AnzeigeIhre Anzeige hier?Hier werben? Kontaktieren Sie uns
BNB · 7D · $567.86−1.6%